ARBEITSGRUPPEN

Die schwangere Frau" oder "Mann, oh Mann...

Schwangerschaft und Geburt sind Frauen-Sache?! Welchen Platz sollen, können, dürfen, müssen Männer bei dieser "Sache" einnehmen? Wird dieser Platz eingenommen, zugewiesen, erkämpft oder abgewehrt? Welche Wertesysteme treffen in der Schwangerschaft aufeinander, welche Koalitionen können sich ergeben? Wie ist oder wird das "begleitende Personal" involviert, wie geht es damit um?

Was erwarten, wünschen, phantasieren schwangere Frauen von / über den (werdenden) Vater?
Was erwarten, wünschen, phantasieren "schwangere Männer" von / über die (werdende) Mutter?
Was erwartet, wünscht, phantasiert das "begleitende Personal" von / über (werdende) Mütter und Väter?

Wir laden interessierte Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein sich gemeinsam auf die Suche nach diesen und weiteren Antworten zu begeben.

Burger/Frech
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Konzept einer klinisch-andrologischen und psychotherapeutisch-systemischen Kooperation bei Patienten/Klienten mit erektiler Dysfunktion (ED)

Schulmedizinische Diagnostik und Therapie wird nur dann von bleibendem Erfolg besetzt sein, wenn die E.D. in ihrer ganzen Komplexität wahrgenommen wird, indem die Beziehung und Sexualität des Betroffenen miteinbezogen werden. Der Kontrast besteht im entsexualisierten Beziehungsalltag und der mit Sexualreizen vollgestopften Außen- und Medienwelt. Trotz bislang unbefriedigender Enttabuisierung des Themas "erektile Dysfunktion", erlangt Sexualität zunehmende Bedeutung in unserer Gesellschaft. Die Tatsache, dass die E.D. einerseits organisch und / oder psychisch begründet sein kann, aber die Fokussierung des Problems meist nicht im Zusammenhang gesehen wird, veranlasst zu einer intensiven Kooperation von Schulmedizin und Psychotherapie. Das Konzept einer gleichwertigen Kooperation zwischen Schulmedizin und Psychotherapie wird im folgenden vorgestellt, ausgehend von der Hypothese, dass sich organische Funktionsstörungen von kognitiven Prozessen nicht trennen lassen. Symptome welcher Art auch immer, können aus psychotherapeutischer Sicht als zwischenmenschliches Kommunikationsverhalten betrachtet und behandelt werden.

Im Workshop sollen die Krankheitstheorien des Patienten und die des Arztes reflektiert, sowie unterschiedliche Sichtweisen und deren Kontexte erarbeitet werden. Ziel dabei ist es, Interaktionsmuster mit den Patienten im beruflichen Alltag so zu gestalten, dass ihre "verborgene Gesundheit" aktiviert wird, und Handlungsoptionen für die Betroffenen erweitert werden.

Pfeffer/Dunzinger
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Das reproduktionsmedizinische Team im Sog der Berg- und Talfahrt seiner PatientInnen

Beim Erstgespräch und in kritischen Phasen der Sterilitätsbehandlung führen wir psychosomatisch orientierte Gespräche mit den Betroffenen, die zum Teil auch auf Band aufgezeichnet werden. In der Gruppe werden wir uns gemeinsam einige (anonymisierte) Passagen aus diesen Aufzeichnungen anhören und mit den entsprechenden Behandlungsverläufen in Beziehung bringen. Zusammen mit ähnlichen oder anderen Erfahrungen der TeilnehmerInnen sollen schließlich Strategien für eine bessere PatientInnen - Team - Kooperation entwickelt werden.

Kemeter/Fiegl
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"Ich bilde mir das doch nicht ein!" - Das Erstgespräch mit der psychosomatisch erkrankten Patientin

Im Erstgespräch mit der psychosomatisch erkrankten Patientin werden oft entscheidende Weichen gestellt. Wie ist das subjektive Krankheitsverständnis der Patientin, und wie kann dies im Erstgespräch genutzt werden? Welche psychosomatischen Wechselwirkungen lassen sich identifizieren? Wie läßt sich die somatische Behandlungserwartung der Patientin mit dem psychosomatischen Ansatz verknüpfen? Bringt die Patientin Ressourcen mit, die ihr bei der Bewältigung ihrer Gesundheitsprobleme helfen können? Wie kann der Partner in die Diagnostik und Therapie einbezogen werden?

In diesem Seminar soll ein Modell der Gesprächsführung vorgestellt werden, dass sich sowohl in der psychosomatischen Grundversorgung als auch der gynäkologischen Psychosomatik bewährt hat. Der Schwerpunkt der Aufmerksamkeit gilt dabei nicht nur der Analyse derjenigen Muster, die das Symptom bedingen und aufrecht erhalten, sondern insbesondere auch den Faktoren, die schon erste Ansätze einer Lösung in sich tragen.

Seminarziel ist es, theoretische und praktische Fertigkeiten der Gesprächsführung zu vermitteln, um die Patientinnen schon im Erstkontakt in den Perspektivenwechsel von der Symptom- über die Problem- zur Lösungsorientierung einzubeziehen. Dies geschieht in Kleingruppenübungen, Rollenspielsequenzen und Demonstrationen. Vorkenntnisse der TeilnehmerInnen sind dazu nicht erforderlich. (15 TeilnehmerInnen).

Hendrischke
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Pränatale Diagnose - was tun?

Eine pränatale Diagnose stellt häufig eine Krisensituation mit möglichen langzeitlichen Konsequenzen und dringendem Handlungsbedarf für die Konzeptionspartner dar. Die beiden sind hinsichtlich der Wahl der erträglichen Lösung des Dilemmas selten einer Meinung. Ebenso selten werden sie vom Frauenarzt bei der Entscheidungsbildung unterstützt um ein spezifisches Vorgehen ohne inhärente Selbst-/Vorwürfe zu finden.

Unter der Voraussetzung, daß das Ziel psychotherapeutischer Hilfestellung darin besteht, dieses Vorgehen zu finden, ist es unumgänglich, die eigene Einstellung bezüglich Fortsetzung oder Unterbrechung einer Schwangerschaft selbstreflektorisch zu prüfen. Nur dann kann in einem arbeitsaufwenigen Prozeß, womöglich mit beiden Partnern, aus dem Jetztwissen trotz zahlreicher Unbekannten eine Entscheidungsfindung sowohl ad hoc, als auch zukunftsorientiert angestrebt werden.

Die Hiobsbotschaft kann bei der schwangeren Frau einen akuten posttraumatic stress disorder (DSM IV, ICD10, F 43 1) auslösen. Der Partner denkt meist früh an den tragbarsten Ausweg. Bei Divergenzen bzgl. des weiteren Handelns ist es wichtig, die subjektive Problematik mit dem anderen Standpunkt in einer noch "nachgiebigen Phase" anzusprechen. Bei richtiger Fragestellung kann sich das Paar meist auf die erträglichste Lösung einigen. Dies wird mit den Teilnehmern/innen an Hand von typischen Krisen versucht zu erarbeiten.

Herz
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Sexuelle Störungen in der Hausarzt/Facharztpraxis

In dieser themenzentrierten Arbeitsgruppe werden die verschiedenen Sexualstörungen, welche in der Praxis sowohl direkt, als auch indirekt über urologisch - andrologische/gynäkologische Symptome geäußert werden können, bearbeitet. Mit Hilfe von Rollenspielen und Fallbeschreibungen wird vor allem die gefühlsmäßige Arzt/Ärztin - PatientInnen Interaktion analysiert, um herauszufinden, wie sehr sich PatientIn und Arzt/Ärztin vom anderen jeweils verstanden und angenommen gefühlt haben. In der Diskussion werden schließlich mögliche Wege zur Verbesserung des Behandlungsverlaufes erarbeitet.

Reinecke
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Beckenboden - der verlorene Muskel

Heute ist bei den meisten Menschen der Beckenbodenmuskel nicht nur verkümmert, sondern verschüttet. Er mutiert zu einer unbekannten Körperregion. Der Beckenboden beeinflußt die Sprache unseres Körpers. Lernen wir diese kennen, so erfahren wir verborgene, vergessene und verdrängte Kapitel unseres Empfindens. Menschen nehmen Bandscheibenleiden, Hämorrhoiden, Prostataprobleme, Erektionsschwierigkeiten, Kreuzschmerzen und Inkontinenz in Kauf. Ein gut trainierter Beckenboden hingegegen kann vieles verhindern oder lindern. Er kann die Vitalität und das Wohlbefinden steigern, die Lustfähigkeit - daher auch sein Name "Liebesmuskel" - erhöhen.

Ziel des Workshops : Das Spüren des Beckenbodens am eigenen Körper.
Das Erlernen von Übungen zur Weitergabe an den Patienten, damit Mann/Frau weiß wovon gesprochen wird.
Beckenboden im Lebenskreis von Mann/Frau
Beckenboden und Sexualität

Teilnehmerzahl: max 20 (bequeme Kleidung)
jeder Teilnehmer bringt bitte eine Matte mit

Wimmer
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VORTRAGENDE, VORSITZENDE und GRUPPENLEITERINNEN


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